www.motorradmode.info - zur Startseite >>
Informationen:

Handschuhe, Nierengurte

Motorradhandschuhe mit Protektoren
 

 

Handschuhe und Nierengurte für Motorradfahrer

Motorrad fahren ist nicht nur eine reine Form der Fortbewegung, sondern für manch einen ist es Bestimmung und pures Lebensgefühl. Trotzdem sollte man bei all dem Spaß, den das motorisierte Zweirad bringen kann, die Sicherheit nie aus den Augen verlieren. Da bei uns Helmpflicht besteht, wird ein Helm auch grundsätzlich getragen. Auch die ausreichende Schutzkleidung vergessen die wenigsten. Dass aber zur besagten Kleidung auch eigentlich Handschuhe gehören, wird häufig vernachlässigt.

 

Die meisten Motorradfahrer sind in den wärmeren Jahreszeiten unterwegs, so dass oft der Irrglaube besteht, dass man keine Handschuhe tragen muss. Dabei sind Motorradhandschuhe genauso wichtig wie der Rest der Schutzkleidung. Bei einem Sturz mit ungeschützten Händen, sind Schürfwunden bis auf die Knochen das Geringste, was passieren kann.

 

Aber selbst diese reichen aus um jemanden wochenlang seine Hände nicht mehr schmerzfrei benutzen zu lassen. Was das für jemanden heißt, der seine Hände zum Beispiel, täglich für die Arbeit braucht, kann sich wohl jeder ausmalen. Gute Bikerhandschuhe sind absolut wichtig, um die Hände vor schweren Verletzungen zu schützen, aber auch als Schutz vor Kälte und Nässe haben sie eine wichtige Funktion.

Motorradhandschuh Varianten:

In Fachgeschäften und in Onlineshops findet man unzählig viele verschiedene Modelle aus den verschiedensten Materialien. Die Unterschiede fangen schon bei den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten an. So gibt es Tourenhandschuhe, für die die auf langen Touren unterwegs sind und einen hohen Tragekomfort von ihren Handschuhen erwarten, oder aber auch Sport- und Racing-Handschuhe, die einen besseren Griff verleihen, aber dafür weniger gepolstert sind.

Materialien:

Die meisten bestehen aus Leder, Textil oder aus einer Mischung aus beiden Materialien. Grob lassen sich die Handschuhe in leichte Sommermodelle, Übergangs- und dicke Winterhandschuhe unterteilen. Wer keine nassen Hände bekommen möchte, sollte Motorradhandschuhe wählen, die aus Gore-Tex oder Sympatex bestehen.

 

Dieses Material hat eine hervorragende Wärme- und Feuchtigkeitsregulierung. Wer allerdings in seinen Griffen spezielle Heizvorrichtungen hat, um keine kalten Finger zu bekommen, der sollte die Eignung der wasserabwei- senden Handschuhe vor ab klären, da sich die Wirkung des Handschuhmaterials, aufgrund der Hitzeeinwirkung, ins Gegenteil umkehren kann. Egal um welches Material es sich handelt, man sollte die Handschuhe regelmäßig auf Abnutzungen untersuchen und gegebenenfalls austauschen.

 

Schutz bei Stürzen und Unfällen:

Manche Typen bieten zusätzlichen Schutz der Finger-und Gelenkknochen durch eingearbeitete Protektoren. Dabei ist es aber wichtig darauf zu achten, dass diese nicht nur aus Plastik oder Schaumstoff sind, sondern für richtige Sicherheit am besten aus Kevlar oder Karbon.

 

Ebenefalls sollte man darauf achten, dass die Handschuhe perfekt sitzen. Zu eng sitzende Handschuhe sind genauso negativ wie zu weite, die im schlimmsten Fall bei einem Sturz verrutschen, oder sich ganz von der Hand lösen. Deshalb ist es auch notwendig immer zu überprüfen, dass sie gut und fest am Handgelenk befestigt sind, meistens mittels Klettband, sowie auch, dass die Protektoren sich an den vorgesehenen Stellen befinden.

 

Noch ein hilfreicher Tipp; die Jackenärmel immer über den Handschuhen tragen, sonst läuft das Wasser bei Regen, direkt in die Handschuhe.

 

Fazit: Bei der Masse an verschiedenen Handschuhmodellen, muss sich im Endeffekt jeder nach seiner eigenen Vorliebe und dem jeweiligen Zweck entscheiden, aber Grundsätzlich sollte man erst nach Sicherheit und dann erst nach Design entscheiden. Auch bei Motorrad-Handschuhen gilt, lieber etwas mehr Geld ausgeben, schließlich geht es um die eigene Sicherheit.

Nierengürtel für Biker

Die Nieren sind sind sehr empfindlich gegen Zugluft, weshalb jedem Motorradfahrer ein Nierengürtel ans Herz gelegt werden muss, um seine Nieren vor Langzeitschäden zu schützen. Ein guter Nierengurt sitzt bequem und verhindert das Eindringen der Zugluft während der Fahrt. Es gibt sie in verschiedensten Materialien und Preisklassen, vom Leder bis zum High-Tec-Material.

 

 

Tipp: Wer eine Motorradjacke kaufen möchte, der kann sich hier für ein Modell entscheiden, bei dem der Nierenschutz bereits mit in der Jacke eingearbeitet ist. Somit ist kein separater Nierengurt mehr erforderlich.

 

Bildquelle: © Laurentiu Iordache | Dreamstime.com

 

Home | Impressum | Datenschutz